Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022

Wie in den letzten Wochen und Monaten aus der Presse zu entnehmen war, hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem LSB das Sportstättenförderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ auf den Weg gebracht.

Insgesamt 300 Millionen Euro werden über einen Zeitraum von vier Jahren (2019-2022) für den Sanierungs- und Modernisierungsbedarf von Sportstätten in NRW bereitgestellt (in 2019: 30 Mio.€ ; in den Jahren 2020-2022: jeweils 90 Mio.€)
Die Fördersumme wird auf die Städte und Kommunen, nach einem vorgegebenen Verteilungsschlüssel, verteilt.

Für Dormagen bedeutet das eine Summe in Höhe von 864.485 €. Hierbei handelt es sich um „echtes“ Geld für die Vereine und nicht etwa um einen Kredit.

Vereinseigene Sportanlagen und/oder langfristig gepachtete Anlagen sollen gezielt gefördert werden.
Der Sportverband-Dormagen sieht hier eine große Möglichkeit, geplante Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen zeitnah und unkompliziert umzusetzen.

Dem Sportverband-Dormagen, in Zusammenarbeit mit den KSB, wird hier eine besondere Aufgabe zuteil, da er nicht nur die Vereine bei der Antragsstellung unterstützen, sondern auch die Anträge priorisiert als Vorschläge an die Landesregierung weiterleiten soll.

Am 13.06.2019 informierte die Landesregierung die Stadt-und Gemeindesportverbände detailliert über das Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“. Hierzu die wichtigsten Eckpunkte:

•Vorhaben/Projekte können ab sofort beim Sportverband-Dormagen eingereicht werden.

•Die Koordination und Organisation für die Dormagener Vereine wird komplett vom Sportverband-Dormagen durchgeführt

•Ab dem 01.10.2019 werden die gesammelten Anträge vom Sportverband bei der Landesregierung eingereicht.

•Sofern alle Unterlagen für die Projekte eingereicht sind und eine Zusage der Förderung ausgesprochen wurde, erhalten die Sportvereine die Gelder.

Um das Ganze etwas besser zu koordinieren und zu organisieren haben wir uns auf folgende Vorgehensweise verständigt:

•Im ersten Schritt, bitten wir die Vereine mit vereinseigenen Sportstätten oder langfristig gemieteten Sportstätten, dem Sportverband-Dormagen mitzuteilen, ob grundsätzlich ein Sanierungs- oder Modernisierungsbedarf besteht und eine Antragstellung vorgesehen ist. So erhalten wir einen groben Überblick über den Bedarf.

•Im zweiten Schritt laden wir alle Vereine, die an einer Antragstellung des Sportstättenförderprogramms interessiert sind, zu einem oder mehreren runden Tisch(en) ein.
Dort werden wir versuchen offene Fragen zu klären und bieten Hilfestellung in Bezug auf die Antragstellung an.

Als Informationshilfen haben wir Ihnen die Präsentation der Info-Veranstaltung vom 13.06.2019, die Informationsunterlagen und die Formulare auf der Internetpräsenz des Sport-Verbands Dormagen veröffentlicht:

Infomaterial

Für weitere Fragen steht Ihnen das Team des Sportverband-Dormagen jederzeit zur Verfügung.

Sport im Park

Sportangebote für Dormagenerinnen und Dormagener – kostenlos und ohne Anmeldung!

„Sport im Park“ ist ein kostenloses, unverbindliches und offenes Sport- und Freizeitangebot für Sportbegeisterte. Egal ob Couch-Potato oder Sportgranate, egal ob Jung und/oder Junggeblieben, egal ob Klein oder Groß – verschiedene Sportarten werden von erfahrenen Übungsleiterinnen und Übungsleitern in oder an öffentlichen Grünanlagen für die Menschen in unserer Stadt angeboten.

Vom 3. Juni an bis zum Ende der Sommerferien finden die Angebote für Sie bei jedem Wetter statt. Auf Facebook oder auf der Webseite der Stadt Dormagen gibt es aktuelle Meldungen zum Projekt oder gegebenenfalls zu Absagen. Informationen über Änderungen erhalten Sie auch über Facebook, Twitter oder den WhatsApp Newsletter der Stadt Dormagen.

Info-Flyer zu Sport im Park in Dormagen als Download

Tipps und Informationen

•Tragen Sie Freizeit- oder Sportkleidung und bringen Sie für sich Getränke sowie ein Handtuch und/oder eine Sport-/Isomatte mit.

•Es gibt keine Toiletten und keine Dusch- oder Umkleidemöglichkeiten vor Ort.

•Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Wenn Sie lange sportlich nicht mehr aktiv waren, fragen Sie bitte vorher Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.

•Bitte beachten Sie, dass Sie während der Sportangebote nicht über die Stadt Dormagen versichert sind. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

•Bei extremen Wetterbedingungen (zum Beispiel Gewitter, Starkregen) kann es kurzfristig zur Absage von Angeboten kommen.

TSV Bayer Dormagen ehrt seine Jubilare 2019

Handballlegenden Walter Meier und Fritz Rottländer feiern 140 Jahre TSV und ihre Ehrenmitgliedschaft.

Traditionell wie jedes Jahr, so hat der TSV Bayer Dormagen auch in diesem Jahr Mitte Mai zu seinem Ehrenabend in den TSV Sportlertreff geladen, um langjährige Mitglieder und verdienstvolle Ehrenamtler und Sportler auszuzeichnen.

TSV-Vorsitzender Karl-Josef Ellrich und Geschäftsführer Frank Neuenhausen konnten wieder zahlreiche Jubilare am Höhenberg begrüßen. Knapp vierzig verdiente Vereinsmitglieder wurden für 25 bis 70 Jahre Vereinsmitgliedschaft, für langjähriges ehrenamtliches Engagement oder ihre sportlichen Leistungen für den TSV Bayer Dormagen geehrt.

Jeweils 50 Jahre Vereinszugehörigkeit feierten Peter Gennen, Stephan Lenz und Claus Radke (alle aus der Handballabteilung), auch Jürgen Korzen, (Schwimmen), Andrea Pütz (Turnen) und Hubert Volkheimer (Breitensport) feierten ihr fünfzigjähriges Vereinsjubiläum.

Bruno Mehl wurde für 65 Jahre Mitgliedschaft in der TSV Fußballabteilung geehrt.

Die Fechterin Larissa Eifler wurde für ihre herausragenden sportlichen Erfolge im Fechten mit der silbernen Ehrennadel für Sportler ausgezeichnet.

Als verdiente Funktionäre und Trainer erhielten für ihr langjähriges und erfolgreiches Engagement in ihren jeweiligen Abteilungen Ansgar Vogt (Fechten) die silberne Verdienstnadel und Karl Will (Breitensport) sogar die Goldene Verdienstnadel vom TSV Vorsitzenden Karl-Josef Ellrich überreicht.

Am Ende des diesjährigen Ehrenabends kam es zu einem Novum in der langen Geschichte der TSV Vereinsehrungen. Erstmalig wurden zwei Mitglieder einer Abteilung nicht nur für 70 Jahre Vereinszugehörigkeit geehrt, sondern Walter Meier und Fritz Rottländer wurden auch gemeinsam für ihre jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement in der Handballabteilung des TSV vom geschäftsführenden Vorstand des TSV Bayer Dormagen um den Vorsitzenden Karl-Josef Ellrich zum Ehrenmitglied ernannt.

Quelle: TSV Bayer Dormagen
Fotos: H. Zaunbrecher

-Save The Date- Jahresmitgliederversammlung des Sport-Verband Dormagen e.V.

Der Sport-Verband Dormagen e.V. lädt zu seiner Jahresmitgliederversammlung ein

Donnerstag, 04. April 2019 | 18.00 Uhr | Kulturhalle (Kulle), Langemarkstr. 1-3, 41539 Dormagen

Neben den turnusgemäßen Teilneuwahlen des/der 1. Vorsitzenden und des/der Geschäftsführers/in, steht die Wahl des/der 2. Vorsitzenden und ein Vortrag über „Schutzkonzepte des Kinderschutzbundes für Kinder- und Jugendliche in Sportvereinen“, vorgetragen von Antje Pfister vom Dormagener Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes, auf der Tagesordnung.

Klaus Beer ist Träger des Bundesverdienstkreuzes

Das muss ihm erst mal jemand nachmachen: Stolze 65 Jahre lang hat sich Klaus Beer für den Dormagener Sport eingesetzt – eine Marke, die nur ganz wenige Ehrenamtler erreichen. Am Donnerstag gab es dafür die verdiente Anerkennung: Aus den Händen von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld erhielt Beer im Großen Trausaal das Bundesverdienstkreuz des Bundespräsidenten samt Orden und Urkunde. Die Goldene Münze der Stadt Dormagen hatte er bereits Ende September 2017 bekommen.

Bei der aktuellen Feierstunde wurden dem Geehrten viele lobende Worte zuteil. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass Klaus Beer unter anderem Abteilungsleiter und Geschäftsführer beim TSV Bayer Dormagen war, dass er als Vorstandsmitglied im „Stadtverband für Leibesübungen“ gewirkt habe (der heute Sportverband Dormagen heißt) – und dass sich Beers Engagement keineswegs auf den Sport beschränkt habe. „Das Wohl der Kinder hat Dir immer ganz besonders am Herzen gelegen. Und auch dafür hast Du Dich eingesetzt“, sagte Lierenfeld. So habe der Horremer den Kindernachmittag bei den dortigen St. Hubertus-Schützen eingeführt, und er habe sich nicht gescheut, „Klinken zu putzen“, wenn Aktionen für Kinder auf die Beine gestellt werden sollten und dafür Sachspenden gebraucht wurden.

Landrat Petrauschke, der auch die Glückwünsche von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet übermittelte, hatte seine Rede mit einem Zitat von Altbundeskanzler Konrad Adenauer eingeleitet: „Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren liebenswürdigen Tag hat.“ Denn daran, dass mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den 1936 im Kreis Bautzen geborenen und 1954 nach Dormagen gezogenen Klaus Beer „der Gerechtigkeit Genüge getan“ werde, ließ Petrauschke keinen Zweifel: „Mit Ihrem Elan und Ihrer Zielstrebigkeit, Ihrer Kompetenz und Ihrer Erfahrung haben Sie viel bewegt.“ In einem kleinen Schlenker erinnerte der Landrat an den „Challenge Day“ 1992, bei dem möglichst viele Bürger mindestens 15 Minuten Sport betreiben sollten. Beer habe als Mitglied des Organisationsteams großen Anteil daran gehabt, dass in Dormagen 4000 Menschen mitmachten und die Stadt den Wettbewerb gegen sieben andere Kommunen gewann.

Petrauschke und Lierenfeld vergaßen auch nicht, Beers Frau Liesel zu erwähnen, die die Aktivitäten ihres Mannes mitgetragen und unterstützt habe.

Das Foto zeigt Klaus Beer (M.) der von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (l.) und Bürgermeister Erik Lierenfeld ausgezeichnet wurde.

Quelle: NGZ
Foto: Stadt Dormagen

300 Millionen Euro zusätzlich für vereinseigene Sportanlagen

Artikel des LSB:

Insgesamt 300 Millionen Euro als herausragendes Signal für die NRW-Sportvereine: Mit ihrem offiziell beschlossenen Sportstättenförderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ hat die NRW-Landesregierung auf den gewaltigen Sanierungs- und Modernisierungsbedarf von Sportstätten in bisher einzigartiger Form reagiert und die für die notwendigen Investitionen erhofften Sondergelder bis 2022 bereitgestellt. Von der Förderung sollen über Zuschusszahlungen speziell die rund 7.000 vereinseigenen Sportanlagen in NRW profitieren. Damit wird auch eine Forderung des Landessportbundes NRW erfüllt, neben der im Februar abgeschlossenen fünfjährigen Zielvereinbarung mit der Landesregierung zusätzlich in die Sicherung und Weiterentwicklung der Sportinfrastruktur zu investieren, die für die erfolgreiche Arbeit der Sportvereine unabdingbar ist.

„Dieser Beschluss ist ein großartiger Moment für unsere Sportvereine, die so viel für die Gesellschaft leisten. Sie brauchen zeitgemäße Sportstätten und sind dafür auf öffentliche Förderung angewiesen“, kommentiert LSB-Präsident Walter Schneeloch. Und weiter: „Das neu aufgelegte Programm ist ein weiterer Beleg dafür, dass unter Ministerpräsident Laschet der Vereinssport im Land eine hohe Wertschätzung genießt und er sich auf die Unterstützung der Landesregierung verlassen kann.“

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, betonte am Rande eines Pressetermins in der Staatskanzlei: „Es handelt sich um echtes Geld für die Vereine und nicht etwa um einen Kredit. Die Anträge der Sportvereine von der Instandsetzung über Erweiterungsbauten bis zu energetischen oder barrierefreien Maßnahmen können bis zu 100 Prozent förderfähig sein.“

„Die konkrete Umsetzung wird wie gewohnt in enger Abstimmung zwischen der Landesregierung und dem Landessportbund NRW erfolgen“, ergänzte Stefan Klett, LSB-Vizepräsident Finanzen. Für das Jahr 2019 sollen zunächst 30 Millionen Euro bereitstehen, in den Folgejahren bis 2022 jeweils 90 Millionen Euro jährlich.

Wichtiger Hinweis: Bislang ist die Fördersumme der einzige festgesetzte Punkt des neuen Programms. Die konkreten Förderrichtlinien, Antragsverfahren, weitere inhaltliche Kriterien etc. gilt es in den kommenden Wochen zu bestimmen und dann in Absprache mit der Staatskanzlei zu veröffentlichen – bis dahin können leider noch keine näheren Auskünfte an interessierte Vereine erteilt werden.

Artikel des KSB:

Seit einigen Monaten wird teils öffentlich über die Modalitäten des Programms der Landesregierung NW zur Behebung des Sanierungsstaus bei den Sportstätten diskutiert. 300 Millionen Euro sollen zusätzlich in den Sport fließen. Ein großes Rätsel waren bislang die Konditionen und wie die einzelnen Vereine davon profitieren können.

Nach mehreren Veranstaltungen des Landessportbunds können wir heute über Details informieren, die hoffentlich viele Fragen beantworten und eine Hilfestellung geben. Wir stehen in der KSB-Geschäftsstelle für Informationen und Beratung gerne zur Verfügung und bitten um Geduld, dass die letzten Einzelheiten erst mit der formellen Ausschreibung im Juni/Juli bekannt sein werden.

Allerdings können wir allen, die Interesse an einer Nutzung der Möglichkeiten haben, nur anraten, sich auf die Bewerbung bereits jetzt gut vorzubereiten.

In der Anlage senden wir Ihnen eine Zusammenstellung der wichtigsten Fragen und Antworten.

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Quelle: LSB / KSB
Foto: Andrea Bowinkelmann

Neues Netzwerk „Bewegt älter werden“

Die Bedeutung für Sport im Alter soll deutlicher werden. Vorstellung am 15. Juni auf dem Rathausplatz.

Der Name ist zugleich das Ziel: Das Netzwerk „Bewegt älter werden in Dormagen“ hat sich gegründet, um auf die Bedeutung von Sport im Alter für eine hohe Lebensqualität aufmerksam zu machen. „Fitness ist eine wichtige Voraussetzung, um auch im Alter noch selbstständig und mobil im Alltag unterwegs zu sein“, sagte Bürgermeister Erik Lierenfeld bei der Unterzeichnung der Gründungsvereinbarung des neuen Netzwerkes am vergangenen Freitag, 25. Januar, im Bürgerhaus Hackenbroich.
Lierenfeld betonte, „tägliche Bewegung sollte so selbstverständlich sein wie Zähneputzen.“ Die Erhaltung der Fitness gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen, damit Menschen auch im hohen Alter noch selbstständig und mobil am öffentlichen Leben teilnehmen können. Es sollte „normal“ sein, Sport auch im höheren Lebensalter sinnvoll zu betreiben.

Gründungsmitglieder des Netzwerkes sind der Sportverband, der Sportservice und das Büro für bürgerschaftliches Engagement der Stadt Dormagen, der Seniorenbeirat, das Netzwerk 55 plus der Caritas, die Diakonie und die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Dormagen. Unterstützt wird das Netzwerk zudem durch den Sportbund Rhein-Kreis Neuss, der die Initiative aus einem Förderprogramm des Landessportbundes und Staatskanzlei „Bewegt Älter werden in NRW“ entwickelt hat.

Bereits jetzt gibt es in fast allen Stadtteilen Dormagens qualifizierte Bewegungsangebote von Sportvereinen. „Diese Angebote noch bekannter zu machen und neue Ideen einzubringen, das sind wichtige Aufgaben des neu gegründeten Netzwerks“, erklärte Bürgermeister Lierenfeld. „Es freut mich, dass die Resonanz auf unsere Initiative, die 2018 mit den stadtweit angebotenen Alltags-Fitness-Tests begonnen hat, bislang so positiv ist und mit dem Netzwerk nachhaltig verankert wird.“ Im Juni wurde als erster Schritt die individuelle Fitness mit Hilfe des anerkannten Testes ermittelt. Anhand der Ergebnisse von sechs „Alltagsübungen“ erhielten die Teilnehmer eine „Bewegungsberatung“.

So wird das neu gegründete Dormagener Netzwerk auf dem Selbsthilfetag am Samstag, 15. Juni, vor dem Historischen Rathaus seine Arbeit vorstellen und bei der Seniorenmesse des Seniorenbeirates im Oktober in der Rathaus-Galerie den Schwerpunkt auf die Gesundheit und Fitness legen.

Sportvereine, die sich mit ihrem Angebot präsentieren möchten, erhalten bei der Seniorenbeauftragten der Stadt Dormagen, Bärbel Breuer, weitere Informationen. Telefonisch unter 02133 257-255 oder per E-Mail unter baerbel.breuer@stadt-dormagen.de.

Das Bild zeigt die Gründer: Erik Lierenfeld, Heinz Schneider, Thomas Küker, Martin Limbach, Bärbel Breuer (hinten v.l.); Swen Möser, Anne Schmitt, Ute Felse-Wirtz und Barbara Kelleher, vorne v.l.

Quelle: NGZ
Foto: KSB

Abteilungsversammlungen beim TSV Bayer Dormagen im Februar

Im Februar finden die Abteilungsversammlungen des TSV Bayer Dormagen der Turner, Fechter, Judokas, Leichtathleten und Fußballer statt.

Die Turnabteilung trifft sich am 4.2.2019 um 19.30 Uhr in der Realschulhalle Beethovenstraße.

Die Versammlung der Fechter ist am 12.2.2019 um 19 Uhr im TSV-Multifunktionsraum.

die Versammlung der Judokas ist am 20.2.2019 um 19 Uhr im TSV-Multifunktionsraum.

Die Zusammenkunft der Leichtathleten ist für den 20.2.2019 um 19 Uhr im TSV-Sportcenter angesetzt.

Die Fußballer treffen sich am 21.2.2019 um 19 Uhr im TSV-Sportcenter.

Quelle: TSV Bayer Dormagen

Wechsel in der Geschäftsführung des Kreissportbundes Neuss

Ein wichtiger personeller Wechsel steht dem Sportbund Rhein-Kreis Neuss e.V. bevor.

Zum 1. April 2019 tritt der langjährige Geschäftsführer Siegfried Willecke (62) in den Ruhestand.

Neuer Geschäftsführer wird zum gleichen Zeitpunkt Dominik Quirin Steiner. Der studierte Sportwissenschaftler arbeitet zurzeit als selbstständiger Versicherungsvertreter und ist seit 2016 stellvertretender Vorsitzender mit dem Arbeitsbereich Aus- und Fortbildung im Sportbund Rhein-Kreis Neuss. Er legt sein Ehrenamt mit sofortiger Wirkung nieder und wird in seiner neuen Funktion in der Mitgliederversammlung des Kreissportbundes am 13. März 2019 den anwesenden Mitgliedern vorgestellt.

„Wir sind dankbar, dass wir mit Siegfried Willecke in den letzten 11 Jahren einen erfahrenen, allseits anerkannten und hochgeschätzten Sportfunktionär an der Spitze der KSB-Geschäftsstelle hatten, auf den wir uns jederzeit verlassen konnten. Mit ihm geht auch eine Ära zu Ende. Zugleich freuen wir uns, im Generationswechsel die anstehenden Herausforde-rungen der Sportentwicklung gemeinsam mit Dominik Steiner anzupacken“, sagt Dr. Hermann-Josef Baaken, Vorsitzender Sportbund Rhein-Kreis Neuss, zum personellen Über-gang, den der Vorstand heute bekannt gab.

Der 35-jährige Steiner wurde am 29.12.1983 in Düsseldorf geboren und hat seine Schulaus-bildung an der Janusz-Korczak Gesamtschule Neuss mit der allgemeinen Hochschulreife beendet. Nach dem Grundwehrdienst absolvierte er das Studium der Wirtschaftslehre, Politik- und Sportwissenschaften auf Lehramt Berufskolleg an der Bergischen Universität Wup-pertal. 2010 trat Steiner in den Dienst der Allianz-Versicherung, die er seit 2013 als Agenturinhaber vertritt. In der Allianz Akademie ist er als Dozent und im Sportbund Rhein-Kreis Neuss seit seinem 21. Lebensjahr erfolgreich als Ausbilder im Bereich Sporthelfer und Übungsleiter, dem Herzstück der KSB-Ausbildung, tätig.
In seiner Freizeit spielt er Hockey beim HTC Schwarz-Weiß Neuss. Dominik Steiner ist ver-heiratet und wohnt in Kaarst.

Siegfried Willecke, geb. am 24.3.1956, war seit 1996 im Kreissportbund in verschiedenen Funktionen tätig, zunächst von 1996 bis 2002 als Kassenwart, danach Sportwart. Im Jahre 2008 wurde er kommissarisch ehrenamtlicher Geschäftsführer und ab 2009 der erste hauptamtliche Geschäftsführer des neu strukturierten Kreissportbundes. Er ist zugleich ehrenamtlicher Vorsitzender des Neusser Schwimmvereins.

Das Foto zeigt den neuen Geschäftsführer des KSB: Dominik Quirin Steiner

Quelle und Foto: Kreissportbund Neuss

Mobbing im Sportverein – das geht gar nicht – Der TSV Bayer Dormagen stärkt seine Kinder

Der TSV Bayer Dormagen und der Deutsche Kinderschutzbund, Ortsverband Dormagen (DKSB), setzen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit unter dem Motto „Der TSV stärkt seine Kinder“ fort. Im Anschluss an die Auseinandersetzung mit dem Thema „sexualisierte Gewalt“ rücken nun „Mobbing“ und „Cyber-Mobbing“ in den besonderen Fokus des Sportvereins. Hierzu haben TSV und DKSB drei Broschüren erstellt, die sich an Sportlerinnen und Sportler, Trainer und Trainerinnen sowie Eltern richten. Darüber hinaus sollen die Aktiven durch ihre Unterschrift deutlich machen, dass sie die in einer „Fair-Play-Erklärung“ festgelegten Regeln unterstützen.

Von Mobbing haben viele schon gehört, doch Abläufe und Auswirkungen von Übergriffen sind häufig nicht bekannt. Vom Auslachen über Verbreiten von Unwahrheiten bis zum Zerstören von persönlichem Eigentum reichen Handlungen, die seelische Verletzungen verursachen können. Wenn ein Kind sich plötzlich zurückzieht und nichts mehr aus dem Alltag erzählt, wenn Freunde ausbleiben oder sich telefonisch nicht mehr melden, dann können dies Anhaltspunkte für Mobbing sein. Das äußere sich beim Sport nicht zuletzt, wenn das Kind bedrückt vom Training nach Hause kommt oder vor Übungseinheiten und Wettkämpfen immer häufiger über körperliche Beschwerden wie Bauchweh und Kopfschmerzen klagt. Natürlich können auch andere Erklärungen hinter den Verhaltensweisen stecken. Das vorsichtige und einfühlsame Ansprechen des Kindes dient dazu, Gründe zu erfahren und gegebenenfalls mit Trainern und weiteren Ansprechpartnern Kontakt aufzunehmen.

„Auf der Grundlage einer bewährten und anerkannten Methode werden unsere Vertrauenspersonen betroffene Kinder bei der Bewältigung von Konflikten unterstützen“, sagt Karl-Josef Ellrich, der Vorsitzende des TSV Bayer Dormagen. Der Verein nehme bewusst eine Vorreiterrolle durch die aktive Beschäftigung mit dem Problemfeld ein. Ellrich: „Trainer, Vertreter des Dormagener Kinderschutzbundes und Experten haben ein schlüssiges Konzept zur Problembewältigung erarbeitet, dass der Dormagener Kinderschutzbund Ortsverband Dormagen angeregt und komplett finanziert hat. Es ist das erklärte Ziel aller Beteiligten, in unserem Verein eine Atmosphäre zu schaffen, in der Mobbing keine Chance bekommt.“

Die Hinweise an eventuell betroffene Kinder sind ebenfalls leicht verständlich in der entsprechenden Broschüre aufgeführt und enthalten klare Vorschläge: „Sprich mit dem Trainer deines Vertrauens oder mit einem Teamkameraden.“ Und es gibt eine weitere Möglichkeit: Die Kontaktaufnahme unter der Mailadresse:

ich-werde-gemobbt@tsv-bayer-dormagen.de.

Gabriele Zadow und Hans-Peter König als Vertrauenspersonen des TSV Bayer Dormagen beobachten die Eingänge, „nehmen anschließend unauffällig Kontakt auf und kümmern sich um dich“, heißt die Botschaft in Richtung der jungen Sportler.
Gabriela Zadow und Hans-Peter König sind auch telefonisch zu erreichen: 0800 0213333.

Quelle und Foto: TSV Bayer Dormagen

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