Rang sieben für Claudy und Henseler bei Jugend-DM

Bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend (U18, U20) in Heilbronn gingen drei TSV-Nachwuchsathleten an den Start.

Weitsprungtalent Samuel Claudy war in seiner Disziplin als Titelfavorit gehandelt worden, landete aber mit 6,89m nur auf Platz 7. „Samuel kam einfach nicht in den Wettkampf und verletzte sich auch noch im letzten Versuch“, fasste Trainer Dirk Zorn den Wettkampf seines Schützlings zusammen.
Besser lief es für Hürdensprinter Tim Henseler: Er überzeugte mit einem mutigen Lauf im Halbfinale. Mit einer neuen Bestzeit (14,56s) qualifizierte er sich für das Finale, dort sprintete er in 14,96 auf Platz 7.
U18-Kugelstoßer Xaver Hastenrath belegte bei seiner ersten Teilnahme an Deutschen Meisterschaften Rang 11. Mit 15,76m gelang ihm allerdings nur ein gültiger Versuch.

Zwei Siege für Elias Steiner, Platz zwei für Sabrina Schröder beim „Fritz-Grenz-Sportfest“ in Gladbeck

Mit Elias Steiner und Sabrina Schröder waren zwei weitere TSV-Athleten am Wochenende im Einsatz. Beim „Fritz-Grenz-Sportfest“ in Gladbeck holte sich Elias Steiner gleich zwei Siege. Steiner gewann den Speerwurf mit 51,04m sowie den Weitsprungwettbewerb mit 6,70m. Sabrina Schröder belegte im Speerwerfen hinter Victoria Krause (Leverkusen) den zweiten Platz (45,79m).

Quelle: TSV Bayer Dormagen
Archiv-Foto: Samuel Claudy (Copyright: Dirk Fusswinkel)

Starke TSV-Leichtathleten beim Regionsnachwuchswettkampf

Beim Regionsnachwuchswettkampf am 5. September in Mönchengladbach zeigten die TSV-Leichtathleten der Altersklassen U16 und U14 starke Leistungen.
Der 13-jährige Timo Huthmacher überzeugte über 60m Hürden: Mit 10,19s verbesserte er seine alte Hürdenbestmarke aus der vergangenen Saison um über 1 Sekunde. Seine Jahrgangskollegin Martina Podgorski verbesserte sich mit 10,32s ebenfalls deutlich, beide belegten den ersten Platz.

Den abschließenden Hochsprung gewann Martina Podgorski mit 1,50m vor Charlotte Böhm mit 1,47m. Beide Athletinnen zeigten bei ihren gültigen Versuchen, dass noch deutlich „Luft nach oben“ ist und wollen das kommende Woche in Viersen beweisen.

Den Weitsprung der W14 gewann Maxima Majer mit guten 5,18m, Majer sprang genau 1cm weiter als ihre zweitplatzierte Vereinskameradin Edna Eze.

In gleicher Reihenfolge und ebenfalls denkbar knapp hintereinander liefen Majer (12,83s) und Eze (12,85s) über 80m Hürden ins Ziel. Den dritten Platz belegte Jule Kranendonk in 13,26s. Ein Ausrufezeichen setzte Anna Olschowski (W14) mit der Siegerzeit von 13,30s über 100m. Ihr folgten Jule Kranendonk in 13,73 und Kristina Matveev in 13,96s.

Der einzige U16 Junge am Start, Ben Aschhoff, zeigte sich mit seiner persönlichen Bestzeit über die 80m Hürden (11,92s) ebenso zufrieden wie über Rang 2 auf der 100m Strecke in 12,23s.
Die Trainerinnen Ulrike Wölm und Yvonne Schmitz zeigten sich insgesamt sehr zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge.

Das Foto zeigt die 14-jährige Maxima Majer

Quelle und Foto: TSV Bayer Dormagen

Ruhrmann für DM-Silber geehrt

Der TSV Bayer Dormagen würdigt Zehnkämpfer Jan Ruhrmann für seine Silbermedaille bei der Mehrkampf-DM in Vaterstetten.

Der Dormagener Zehnkämpfer Jan Ruhrmann ist unter der Woche für seine Silbermedaille bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften durch den TSV geehrt worden. In Anwesenheit des TSV-Vorsitzenden Karl-Josef Ellrich, des Geschäftsführers Frank Neuenhausen sowie des Vorstandsmitglieds Sport und Bildung Hans-Peter König wurde der erfolgreiche Athlet mit den Trainern Dirk Zorn und Peter Kurowski für seine tollen Leistungen gewürdigt.

Besonders herausragend sei der Endspurt des Wettkampfes mit dem Speerwerfen und dem abschließenden 1500-m-Lauf gewesen, betonte Präsident Ellrich. Zorn sagte: „Jan glänzte mit zwei sehr guten Schlussdisziplinen, damit sicherte er sich noch die Silbermedaille. Sofort nach dem Wettkampf wollte er dann die Ziele für die nächste Saison besprechen. Also scheint die Motivation für kommende Aufgaben gegeben.“

Ruhrmann hatte am 22./23. August bei den Titelkämpfen in Vaterstetten mit 7601 Punkten Silber geholt. Besonders in den beiden Schlussdisziplinen, Speerwurf und 1500 m, überzeugte der 23-Jährige mit 61,21 m (SB) bzw. 4;26,30 Minuten (PB).

Foto (v.l.n.r.): Peter Kurowski, Karl-Josef Ellrich, Jan Ruhrmann, Dirk Zorn, Frank Neuhausen

Quelle und Foto: TSV Bayer Dormagen

Bestleistungen bei Werfertag in Leichlingen

Beim Werfertag in Leichlingen brechen zwei Dormagener Athletinnen je zwei Bestleistungen.

Zwei Nachwuchsathletinnen des TSV Bayer Dormagen haben am Samstag bei einem Werfertag in Leichlingen jeweils zwei Bestleistungen aufgestellt. Eva Christmann, die sich wie ihre Teamkollegen Paulina Majer (beide W15) auf den Siebenkampf spezialisiert, verbuchte im Speerwurf 35,11 m und im Kugelstoßen 11,60 m. Majer landete jeweils etwas dahinter, mit dem Speer bei 31,92 m und mit der Kugel bei 11,14 m.

Wenige Tage vor den Deutschen Jugendmeisterschaften in Heilbronn (4. bis 9. September) erlebte Xaver Hastenrath (MU18) zudem eine eher unsichere Generalprobe, blieb mit gestoßenen 16,46 m aber im Rahmen. Sabrina Schröder (Frauen) fehlte im Speerwurf ein wenig die Spritzigkeit, wie der mitgereiste Trainer Dirk Zorn berichtete, und verzeichnete 45,68 m.

Archiv-Foto: Paulina Majer

Quelle und Foto: TSV Bayer Dormagen

„Geister-DM“ in Braunschweig: Spill spurtet zu Silber

Bei den unter außergewöhnlichen Umständen ausgetragenen Deutschen Meisterschaften in Braunschweig läuft Tanja Spill über ihre Paradedisziplin 800 m auf den zweiten Platz.
Fabian Spinrath verpasste über dieselbe Distanz den Endlauf.

Vollkommen entkräftet, aber sichtbar glücklich klatschte Tanja Spill im Ziel in beide Hände – die Athletin des TSV Bayer Dormagen durfte mehr als zufrieden sein. Nur wenige Augenblicke zuvor hatte die 800-m-Spezialistin bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig einen beherzten Schlussspurt hingelegt – und sich damit auf den letzten Metern in bärenstarken 2:02,07 Minuten auf den Silberrang gekämpft. Gold bei den unter außergewöhnlichen Umständen ausgetragenen Titelkämpfen ging an Seriensiegerin Christina Hering aus München.

„Ich habe mit einer Medaille geliebäugelt. Dass es aber tatsächlich eine wird, das ist einfach super. Ich bin mehr als zufrieden“, sagte Spill wenige Minuten nach dem Zieleinlauf. Der mitgereiste Trainer Wilhelm Jungbluth äußerte sich begeistert: „Die Zeit ist bombig, sehr große Klasse. Die Platzierung ist nicht hoch genug einzuschätzen. Ich habe selten ein Finale gesehen, das so stark besetzt war.“

Die 24-Jährige, die in Dormagen von Jungbluth und auch Peter Kurowski betreut wird, hatte sich am Samstag als Zweite ihres hochkarätig besetzten Halbfinals in 2:07,07 Minuten für das Finale am Sonntag qualifiziert.

Im Endlauf, in den Spill von der ungeliebten Innenbahn 1 gehen musste, hielt sich die Dormagenerin lange Zeit clever in der Mitte des Feldes. Während Hering sich vorne einen kleinen Vorsprung erkämpfte und die Angriffe der Konkurrenz stets parierte, lief sich die TSV-Athletin allmählich frei. Schon früh zog sie einen Sprint an und bog als Vierte auf die Zielgerade ein, dann ließ sie zwei Konkurrentinnen hinter sich und brachte sogar den Erfolg der favorisierten Hering (2:01,62 Minuten) noch in Gefahr.

„Hinten raus war ich sehr platt. Aber unser Plan ist aufgegangen“, sagte Spill, die rund 230 m vor dem Ziel durch den Pfiff ihres Trainers Jungbluth „wachgerüttelt“ worden war. „Ich wusste: Wenn Willi pfeift, geht es auf jeden Fall“, sagte Spill. Sie ließ unter anderem die WM-Halbfinalistin Katharina Trost (2:02,27 Minuten, Platz drei/LG Stadtwerke München) sowie die Deutsche Juniorenmeisterin Majtie Kolberg (2:02,77 Minuten, Platz vier/LG Kreis Ahrweiler) hinter sich.

Angesichts ihrer Verletzungshistorie und mehrerer Rückschläge ist die Leistung noch höher einzuordnen. Erst im Juni hatte Spill unmittelbar nach der Corona-Zwangspause ihr Comeback nach fast einjähriger Wettkampfpause gegeben. Anhaltende Beschwerden nach einer hartnäckigen Fußverletzung hatten die 800-m-Läuferin lange Zeit außer Gefecht gesetzt, gleich bei ihrer Rückkehr erfüllte sie jedoch eindrucksvoll die Norm für die DM.

Der zweite Dormagener Starter Fabian Spinrath verpasste am Samstag den Einzug in den Endlauf. In 1:54,74 Minuten belegte der Dormagener den letzten Platz im dritten Halbfinale. 300 m vor Schluss war er am gesamten Feld vorbeigezogen und lag auf der Zielgeraden immer noch in Führung. In der Folge musste er seinem Zwischenspurt jedoch Tribut zollen und blieb somit unter seinen Möglichkeiten. Zur Orientierung: Spinraths Saisonbestleistung liegt bei 1:51,37 Minuten, seine Bestleistung bei 1:49,68 Minuten.

 

DM unter außergewöhnlichen Umständen

Die Titelkämpfe in Braunschweig hätten bereits Anfang Juni stattfinden sollen, mussten wegen der Corona-Pandemie jedoch verlegt werden. Dazu arbeitete der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) ein detailliertes Hygienekonzept aus. So waren im Eintracht-Stadion aufgrund der Corona-Schutzverordnungen in Niedersachsen nur 999 Personen zugelassen, normalerweise bietet das Stadion mit der blauen Laufbahn 24.406 Personen Platz.

Lediglich Athleten, Kampfrichter und wenige Trainer durften sich im Stadion aufhalten, Zuschauer waren ausgeschlossen. Die zweitägige Veranstaltung war in vier Sessions unterteilt, jeweils eine Vormittags- und eine Nachmittagssession am Samstag und Sonntag. Nach Abschluss jeden Blocks waren Athleten und Betreuer aufgefordert, das Stadion zu verlassen.

Im Vorfeld mussten die 477 gemeldeten Teilnehmer und ihre Betreuer sich mit einem Ausweis registrieren, im Stadion musste ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, auf den die Athleten während der Wettkämpfe allerdings verzichten durften. Beim Einlass wurde eine Temperaturmessung durchgeführt, zudem musste jede Person einen Corona-Fragebogen ausfüllen.

Es fanden alle üblichen Disziplinen statt. In den ersten Planungen waren die längeren Laufstrecken und Staffelrennen nicht im Programm aufgeführt. Nach einer Überarbeitung des Konzeptes und entsprechenden Lockerungen des Landes Niedersachsen wurde diese Entscheidung durch den DLV jedoch revidiert.

Ergebnisliste aus Braunschweig: https://www.leichtathletik.de/termine/top-events/dm-2020-braunschweig/dm-2020-braunschweig-live/live-ergebnisse

Quelle: TSV Bayer Dormagen
Foto: Dirk Fusswinkel

400-m-Sprinter Ludwig erst im Schlussspurt geschlagen

Der Dormagener Sprinter Kieron Ludwig läuft in 48,38 Sekunden beim hochwertig besetzten Pfungstädter Sportfest auf den zweiten Platz.

Am Ende fehlten knapp 0,2 Sekunden zur eigenen Bestleistung – und wenige Zentimeter zum Sieg: Kieron Ludwig durfte seinen zweiten Platz beim Pfungstädter Sportfest am Samstag aber dennoch als sehr guten Leistungstest einordnen.

Auf den bei ihm sehr beliebten 400 m lag er das gesamte Rennen nahezu gleichauf mit dem späteren Sieger Johannes Nortmeyer (OSC Mainz/47,99 Sekunden) und musste sich erst im Schlusssprint endgültig geschlagen geben. Bei Ludwig blieb die Uhr nach 48,38 Sekunden stehen. Seine persönliche Bestleistung liegt bei 48,19 Sekunden.

Trainer Peter Kurowski sagt: „Kieron hat eine gute Form präsentiert. Kurz vor dem Ziel hat er es leider nicht ganz geschafft, sein Potenzial im Endspurt voll auszuschöpfen.“

Ergebnisliste aus Pfungstadt: http://www.pfungstadt-leichtathletik.de/downloads/Ergebnisse/Ergebnisse_Laufgala_2020.pdf

Quelle: TSV Bayer Dormagen
Foto: D. Fusswinkel

TSV-Werfer überzeugen in Leichlingen

Am Mittwochabend ging der TSV Bayer Dormagen beim Werfer-Meeting in Leichlingen an den Start – trotz schwieriger Bedingungen sprangen mehrere Bestleistungen heraus.

Der TSV Bayer Dormagen trat beim „Corona-Sportfest“ unter der Woche in Leichlingen mit vier Werfern an – zwei von ihnen kehrten mit gleich mehreren persönlichen Bestleistungen zurück. Mara Groß (WU18) stieß die Kugel auf 11,86 m, der Diskus flog auf 29,91 m – mit beiden Hausrekorden ist sie für die LVN-Meisterschaften gut aufgestellt. Samuel Hinsen (M13) legte mit seinen Bestleistungen im Kugelstoßen (11,33 m) sowie im Diskuswurf (27,54 m) nach.

Xaver Hastenrath (MU18), der die DM-Qualifikation bereits in der Tasche hat, legte im Kugelstoßen eine starke Serie hin – der beste Stoß landete nach 16,85 m. Im Diskus verbuchte er 45,92 m. Sabrina Schröder war im Speerwurf bis in die späten Abendstunden gefordert. Trotz an diesem Tag etwas schwächerer Technik flog der Speer mit viel Kraft auf 48,05 m.

Das Foto zeigt: Sabrina Schröder

 

Quelle und Foto: TSV Bayer Dormagen

Claudy und Spill verletzt – zwei Nachwuchsspringer überzeugen

Das Wochenende brachte einige Probleme für die Leichtathleten des TSV Bayer Dormagen. Zwei Nachwuchsspringer machten hingegen auf sich aufmerksam.

 

Die TSV-Leichtathletik blickte am vergangenen Wochenende nach Rhede und Regensburg: Im westlichen Münsterland schickten die Trainer Peter Kurowski und Dirk Zorn ihre Athleten beim Sprung- und Hammerwurfmeeting an den Start, nach Bayern war Wilhelm Jungbluth mit den Mittelstrecklern Tanja Spill und Fabian Spinrath zur Sparkassen Gala gereist. Verletzungen sorgten an beiden Orten für schlechte Nachrichten, in Rhede machten zwei Nachwuchsspringer auf sich aufmerksam.

So verbuchte Paulina Majer gleich zwei Bestleistungen. Im Dreisprung kam die W15-Athletin auf gute 10,63 m und gewann. Im Weitsprung waren ihre besten Versuche zwar ungültig, dennoch flog sie mit 5,40 m auf den zweiten Platz. André Klokow feierte in der U18-Konkurrenz im Weitsprung mit 6,29 m den Sieg – und das obwohl im Gegensatz zu seinen Trainingsleistungen der Anlauf an diesem Tag eher unsicher war.

Auf dem Weg zu den Deutschen Jugendmeisterschaften wollte Weitspringer Samuel Claudy (MU20) seinen zweiten Wettkampf der Saison bestreiten. Dies missglückte jedoch, da nach dem ersten Sprung seine Probleme am linken Sprungfuß, der bereits vor drei Wochen in Wiesbaden Schwierigkeiten bereitet hatte, wieder aufbrachen. In Absprache mit Trainer Zorn versuchte er noch während des Wettkampfes beim Absprung auf den rechten Fuß umzustellen – dieses Vorhaben war aber nicht von Erfolg geprägt. „In Hinblick auf den Rest der Saison ist das die beste und wohl einzige Möglichkeit, um noch ein paar Wettkämpfe zu bestreiten“, befürchtete Zorn.

Starker Regen in Regensburg – Spill muss aufgeben

In Regensburg setzte bereits vor Wettkampfbeginn starker Regen ein. Spinrath kam im B-Lauf über 800 m der Männer als Dritter in 1:53,62 Minuten ins Ziel, was ihn und seinen Trainer nicht zufriedenstellte. Insgesamt landete er auf dem zehnten Rang. Der Wettkampf hatte unter den schlechten Bedingungen zu leiden, das belegten auch die 1:50,20 Minuten von Sieger Dennis Biederbick (LG Eintracht Frankfurt).

Spill wollte sich über ihre Paradedisziplin 800 m u.a. mit der letztjährigen Deutschen Hallenmeisterin Katharina Trost (LG Stadtwerke München) sowie der Deutschen Hallen-Vizemeisterin über 1500 m Caterina Granz (LG Nord Berlin) messen. Leider musste sie den Lauf aufgrund von Oberschenkelbeschwerden jedoch nach bereits 400 m beenden. „Wir hoffen, dass sie sich keine schwerwiegende Verletzung zugezogen hat“, sagte Jungbluth. 

Ergebnisliste aus Rhede: https://ergebnisse.leichtathletik.de/Competitions/Resultoverview/3318

Ergebnisliste aus Regensburg: https://ergebnisse.leichtathletik.de/Competitions/Resultoverview/2690

 

Quelle und Foto: TSV Bayer Dormagen

Hastenrath knackt DM-Norm – auch Majer siegt in Dortmund

Kugelstoßer Xaver Hastenrath sticht beim #backontrack-Meeting in Dortmund mit 16,91 m heraus und knackt die Norm für die Deutschen Meisterschaften. Auch zwei TSV-Weitspringerinnen wissen zu überzeugen.

 

An die Drehstoßtechnik hat sich Xaver Hastenrath mittlerweile bestens gewöhnt. Schon vor wenigen Wochen deutete der U18-Athlet des TSV Bayer Dormagen bei einem Trainingswettkampf mit 15,32 m an, dass die Umstellung für ihn von Vorteil sein könnte. Beim #backontrack-Meeting in Dortmund setzte er nun noch einmal einen drauf.

Hastenrath beförderte die 5-kg-Kugel auf 16,91 m, übertraf damit die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften um mehr als einen Meter und gewann den Wettbewerb. Besonders beachtlich ist die Serie, die der Schützling von Trainer Dirk Zorn hinlegte: Schon im ersten Versuch gelangen ihm 16,42 m, es folgten Stöße auf 16,21 m, sein bester Versuch sowie ein weiterer auf 16,89 m.

Zorn sagt zu Hastenraths Leistung: „Seine Leistung war für mich herausragend. Die Vorstellung war richtig stark, zumal die 16,91 m kein Ausrutscher waren, sondern er das Niveau konstant anbieten konnte.“

Ebenfalls über den Sieg beim organisatorisch aufwendigen Wettkampf mit insgesamt 750 Athleten im Stadion Rote Erde durfte sich Paulina Majer im Weitsprung freuen. Der Schülerin (W15) genügten 5,05 m für den Sieg, ebenfalls auf das Treppchen schaffte es Teamkollegin Eva Christmann als Dritte (4,90 m). Über die 100 m hatte Christmann als Vierte (13,12 Sekunden) die Nase knapp vor den Fünften Majer (13,30 Sekunden).

Elias Steiner (U20) belegte im Hochsprung den vierten Rang (1,85 m), über die 100 m wurde er Elfter (11,24 Sekunden).

Insgesamt nahmen 150 Vereine an der Veranstaltung der LG Olympia Dortmund teil. Das Hygiene- und Durchführungskonzept der Veranstaltung umfasste insgesamt fünf DIN-A4- Seiten. 130 Helfer und Kampfrichter wurden in Schichten eingesetzt, um den reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe und die Einhaltung der Hygiene-Vorgaben sicherzustellen.

Ergebnisliste aus Dortmund: https://ergebnisse.leichtathletik.de/Competitions/Resultoverview/3112

 

Quelle und Foto: TSV Bayer Dormagen

Die nächsten Rekorde und vier DM-Titel: Müller glänzt in Erfurt

Der 90 Jahre alte Dormagener Ausnahme-Leichtathlet Herbert E. Müller ist mit vier Goldmedaillen sowie jeweils einem Europa- und Weltrekord von den Deutschen Seniorenhallenmeisterschaften aus Erfurt zurückgekehrt.

Deutschlands laufstarker Senioren-Leichtathlet des Jahres 2019 gewann in jeder Disziplin, in der er antrat, den nationalen Titel: über 60 m, 200 m, 400 m und 800 m.
Der Grevenbroicher blieb über die 800 m mit seiner Zeit von 4:13,39 Minuten mehr als drei Sekunden unter der alten Europarekordmarke des Italieners Antonio Nacca vom 9. März 2014.
In den anderen Disziplinen gelangen dem TSV-Athleten ebenfalls außergewöhnliche Leistungen, Müller absolvierte die 60 m in 11,50 Sekunden,
die 200 m in 40,92 Sekunden und die 400 m in 1:41,65 Minuten.

Zudem stellte er mit gemeinsam mit Eduard Bscheid, Walter Matthes und Helgo Staack -einer DLV-Staffel – über die 4x200m der Altersklasse M85 einen Weltrekord in 2:57,32 Minuten auf. Das Quartett unterbot die bisherige Bestmarke um mehr als sieben Sekunden.

Mit insgesamt elf Medaillen stellte die LAV Bayer Uerdingen/Dormagen das erfolgreichste Teilnehmerfeld der Meisterschaften.

Ergebnisse: https://ergebnisse.leichtathletik.de/Competitions/Resultoverview/2958

Quelle und Foto: TSV Bayer Dormagen

« Ältere Einträge |

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Akzeptiert