Hartung ist alter und neuer Europameister

Max Hartung hat seine Titelverteidigung erfolgreich gestaltet. Im serbischen Novi Sad war Hartung durch nichts und niemanden aufzuhalten. Im Viertelfinale besiegte er den zweimaligen Olympiasieger Szilagy denkbar knapp mit 15:14.
Sein Halbfinalgegner war nun Sandro Bazadze aus Georgien. Auch ihn ließ Hartung nach einem hitzigen Gefecht 15:14 hinter sich.
Den Schützling von Vilmos Szabo trennte im Finale nur noch der Russe Ibragimov vom erneuten Gewinn der Europameisterschaft. Auch dieser war am Ende mit 15:12 geschlagen und so feiert Max seinen zweiten Titel bei Europameisterschaften.
Sein Vereinskollege Benedikt Wagner, welcher vor zwei Jahren siegreich war, schied in der Runde der besten 16 aus.
Matyas Szabo und Richard Hübers, beide ebenfalls aus Dormagen, wurden 19. und 37. im finalen Klassement.
Durch den Erfolg nun noch motivierter starten die vier Dormagener und die Damen Léa Krüger und Anna Limbach in den folgenden Tagen auch in der Mannschaft.
Durch Hartungs Erfolg kommen die Europameister der letzten drei Jahre nun aus Dormagen.
Quelle: TSV Bayer Dormagen
Foto: Deutscher Fechterbund

Fecht-Europameisterschaften in Novi Sad – DFB nominiert 5 Dormagener

Der Deutscher Fechter-Bund hat für die Fecht-Europameisterschaften in Novi Sad (Serbien) fünf Säbelfechter aus den Reihen des TSV Bayer Dormagen nominiert. Mit dem amtierenden Europameister Max Hartung, Matyas Szabo, Benedikt Wagner und Richard Hübers stellt der TSV gleich das gesamte Herrensäbel-Team der deutschen Delegation. Bei den Damen vertritt Anna Limbach den Stützpunkt Dormagen.

Geht der EM-Titel bei den Herren auch im dritten Jahr in Folge an den Höhenberg? Zuletzt sicherten sich Benedikt Wagner (2016) und Max Hartung (2017) Gold und es ist nicht ausgeschlossen, dass die Deutschen auch 2018 wieder um Edelmetall mitfechten. „Die Jungs gehören alle zur Weltspitze und können an einem guten Tag Großes erreichen“, so TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald. Auch im Team schielen die Herren auf eine Medaille. Im letzten Jahr reichte es in ähnlicher Besetzung – Björn Hübner ersetzte damals Richard Hübers – für den vierten Platz. „Leider rechnen wir mit einem harten Lauf und eventuell schon mit einem Duell gegen die starken Franzosen im Viertelfinale. Wenn wir diesen Brocken aus dem Weg räumen, ist eine Medaille möglich“, blickt Kawald voraus.

Anna Limbach belegte bei der EM in Tiflis 2017 einen guten fünften Rang und peilt auch 2018 wieder eine Top 8 Platzierung an. Im Teamwettbewerb schickt Bundestrainer Pierre Guichot – der auch als Stützpunkttrainer in Dormagen tätig ist – neben Anna Limbach (28) ein ganz junges Team auf die Planche: Ann-Sophie Kindler aus Eislingen ist 22, Julika Funke und Lisa Gette (beide Würth Künzelsau) erst 17.

Die Wettkämpfe in Novi Sad beginnen am 16. Juni. Dann stehen auch die Damen im Säbel-Einzel auf der Planche. Die Herren greifen am 18. Juni in das Geschehen ein. Die Teamwettbewerbe finden am 19. (Damen) und 21. Juni (Herren) statt.

 

Quelle: TSV Bayer Dormagen
Foto: TSV Bayer Dormagen

Deutsche A-Jugend Meisterschaften in Rostock: Bronze für Emily Kurth

Die Dormagener Säbelfechterin Emily Kurth hat sich bei den Deutschen A-Jugend Meisterschaften in Rostock die Bronzemedaille gesichert. Dem TSV-Säbelteam der Herren gelang ebenfalls der Sprung auf Rang Drei.

Nach einem Freilos im 64er-Tableau, setzte Kurth sich im Siegerlauf souverän mit 15:7 gegen Anastasija Hirschfeld von der TSG Eislingen durch. Es folgten Siege gegen Victoria Graudins (MTV Mainz, 15:3), Celina Treffkorn (TSG Eislingen, 15:10) und Xenia Lackmann (TV Achern, 15:11), bevor Kurth im Viertelfinale erneut auf Celina Treffkorn traf und auch dieses Gefecht mit 15:12 für sich entscheiden konnte. Im Halbfinale scheiterte die 16-jährige dann hauchdünn mit 14:15 an Vienna Stapf vom FC Würth Künzelsau und musste sich mit Bronze begnügen.

„Eine Medaille bei einer DM ist natürlich immer ein Erfolg. Heute wäre allerdings vielleicht auch der ganz große Wurf drin gewesen. Das Halbfinale stand bis zum Schluss auf der Kippe“, bilanzierte TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald. Mit Felice Herbon auf Platz 13 und Greta Walder auf Platz 15 hatten zwei weitere TSV-Fechterinnen den Sprung unter die besten 16 geschafft. „Das ist für die beiden ein tolles Ergebnis, da sie noch im jüngeren Jahrgang sind und sich hier gegen viele ältere Mädchen behaupten konnten.“

Im Einzelwettbewerb der Jungs erreichte mit Valentin Meka ebenfalls ein Fechter des jüngeren Jahrgangs (2003) die beste TSV-Platzierung. Er musste sich im Viertelfinale der Konkurrenz geschlagen geben und belegte am Ende einen guten siebten Platz. Philipp Methner wurde 14.

Zusammen mit Julian Kühling und Florian Kaschub holten sich Meka und Methner im Teamwettbewerb dann verdient die Bronzemedaille. Nach einer 30:45 Niederlage gegen die späteren Deutschen Meister aus Solingen, gewann das Quartett das Gefecht um Platz 3 mit 45:39 gegen den OFC Bonn. Im Mannschaftswettbewerb der Mädchen musste Trainer Olaf Kawald die Bronzemedaillengewinnerin aus dem Einzel, Emily Kurth, verletzungsbedingt frühzeitig austauschen. Annemarie Schneider, Felice Herbon und Kerstin Weiland sicherten sich anschließend den fünften Platz.

Quelle und Foto: TSV Bayer Dormagen

 

Weltcup in Madrid: Benedikt Wagner auf Rang 12 – Team erringt Platz 5

Beim stark besetzten Weltcup-Turnier der Säbelfechter in der spanischen Hauptstadt Madrid belegte der Dormagener Benedikt Wagner als bester Deutscher den 12. Rang. Im Team-Wettbewerb erreichte das Quartett Wagner, Hübers, Szabo, Hartung (alle TSV Bayer Dormagen) im Dienste des Deutschen Fechterbundes den fünften Platz.

202 Starter gingen in Madrid auf die Planche. Fünf Dormagener überstanden die Vorrunde und konnten sich für die K.O.-Gefechte qualifizieren. Matyas Szabo und Richard Hübers mussten jedoch bereits im ersten Gefecht der Hauptrunde die Segel streichen und belegten in der Endabrechnung die Plätze 34 und 42. Besser machten es Robin Schrödter, Maximilian Hartung und Benedikt Wagner, die allesamt für das Tableau der besten 32 qualifizieren konnten. Hartung und Schrödter schieden dort aber ebenfalls frühzeitig aus und mussten sich mit Platz 18 bzw. 26 begnügen. Lediglich Benedikt Wagner überstand mit einem 15:12 Erfolg gegen Fares Ferjani aus Tunesien auch diese Runde und zog ins Achtelfinale ein. Dort war der spätere Gesamtsieger Enrico Berre aus Italien an diesem Wochenende zu stark für den Deutschen, der mit 12:15 knapp den Einzug in die Finalrunde verpasste. Der 12. Rang von Wagner war gleichzeitig die beste deutsche Platzierung beim Weltcup in Madrid.

„Ich bin nicht wirklich zufrieden mit dem Verlauf des Wochenendes. Einige unserer Jungs sind zu früh ausgeschieden. Hervorheben möchte ich allerdings die Leistung von Robin Schrödter, der noch sehr jung ist und von Turnier zu Turnier besser wird“, bilanzierte Bundestrainer Vilmos Szabo.

Auch im Team-Wettbewerb reichte es nicht für eine Top-Platzierung. Das rein Dormagener Quartett Benedikt Wagner, Maximilian Hartung, Richard Hübers und Matyas Szabo startete mit einem deutlichen 45:17 Erfolg gegen Gastgeber Spanien in den Wettkampf und schlugen im anschließenden Achtelfinale das Team der Ukraine mit 45:37. Im Viertelfinale beendeten dann die Südkoreaner, amtierende Weltmeister und spätere Weltcup-Sieger, die Medaillenträume der Deutschen, die mit 36:45 unterlagen. In den Platzierungsgefechten bewies das DFB-Quartett dann Kampfgeist und setzte sich mit 45:34 gegen den Iran durch. Im Gefecht um Platz Fünf ließen die Deutschen den Amerikanern mit 45:38 keine Chance.

„Aufgrund unserer Weltranglistenplatzierung müssen wir bei den Weltcups immer schon im Viertelfinale mit einem Hammerlos rechnen. Das macht es natürlich nicht leichter, mal wieder unter die Top 3 zu kommen. Mit Platz 5 haben sich die Jungs hier aber gut aus der Affäre gezogen“, so TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald.

Quelle: TSV Bayer Dormagen
Foto: TSV Bayer Dormagen

Jugendpokal Dormagen

Dormagener Jugendpokal Gute

Insgesamt 156 Teilnehmer an zwei Tagen besuchten am vergangenen Wochenende den alljährlichen Jugendpokal. Vom jüngsten Schülerjahrgang bis zur A-Jugend kämpften die Athleten um Medaillen und Finalplatzierung.

Bei den jüngsten Mädchen gewann die Dormagenerin Mia Weiland vor ihren Vereinskolleginnen Cisanne Herbon auf Platz 2 und Esther Mix, welche Dritte wurde. Ein Jahrgang darüber belegte Polina Kohl den Bronzerang. Marisa Kurzawa konnte den ältesten Schüler-Jahrgang für sich entscheiden, Mia Wallraff belegt in derselben Konkurrenz den 6. Platz, Anna-Lena Teusch wurde hier 12.

Florian Schejnoha und Joscha Wallraff starteten für den TSV im jüngsten Shcüler-Jahrgang der Jungs. Hierbei belegten sie die Plätze 2 (Florian) und 3 (Joscha). In der Konkurrenz des Jahrgangs 2007 errang Mika Schiffer den höchsten Podestplatz. Tim von der Weppen erreichte den dritten Platz, Johannes Ermert den Fünften. Bei den ältesten Schülern konnte Matthis Husmann das Finale für sich entscheiden und wurde Erster. Moritz Schenkel wurde an gleicher Stelle Dritter.

In der B-Jugend konnte Sina Neumann ihren Jahrgang gewinnen. Mit Silber durch Felice Herbon und Bronze durch Nicole Gert wurden die Podestplatzierungen ergänzt. Miriam Kusian wurde hier Fünfte, Viktoria Jedamzik Sechste. Ein Jahrgang darunter wurde Julia Weiland Siebte.

Bei den Jungs verlor Phillip Methner sein Finale und belegte in der Endabrechnung den zweiten Platz. Der ein Jahr jüngere Bjarne Lucas wurde in seiner Konkurrenz Dritter.

 

Viele Teilnehmer bei strahlendem Wetter

In den A-Jugend der Jungen und Mädchen starteten am Sonntag insgesamt 77 Fechter.

Bei der mit 45 Sportlern startenden Jungenkonkurrenz erreichte Valentin Meka mit dem dritten Rang das beste Dormagener Ergebnis. Phillip Methner (11.) und Maik Connemann (13.) erreichten beide das K.O. der besten 16.
Die weiteren Ergebnisse waren: Florian Kaschub 24., Felix Werner 36., Jonas Lindek 40.

Kadetten-WM Teilnehmerin Emily Kurth wurde in ihrem Wettbewerb Dritte. Annemarie Schneider mit ihrem 6. Platz und Sina Neumann, die Achte wurde, schafften es auch in das Finale der letzten Acht Fechter. Vier weitere TSVlerinnen, Kerstin Weiland (10.), Luise Trompeta (11.), Felice Herbon (13.) und Miriam Kusian (16.), konnten sich unter den besten 16 platzieren.
Desweiteren wurden Greta Walder 18., Viktoria Jedamzik 28., Julia Weiland 29. Und Celine Stahnke 31.

 

Quelle: TSV Bayer Dormagen
Foto: TSV Bayer Dormagen

Deutsche Meisterschaften in Künzelsau: Fechter des TSV Bayer Dormagen holen alle Titel

Zum zweiten Mal in Folge haben die Fechterinnen und Fechter des TSV Bayer Dormagen bei den Deutschen Meisterschaften mit dem Säbel alle vier Titel geholt. Bei den Damen krönte sich Anna Limbach in Künzelsau bereits zu vierten Mal in Serie zur Deutschen Meisterin. Bei den Herren konnte Benedikt Wagner seinen Titel ebenfalls verteidigen und wurde insgesamt zum dritten Mal Deutscher Meister. Auch in den Team-Wettbewerben gingen beide Titel an die Mannschaften vom Höhenberg.

Sieben von insgesamt acht Einzelmedaillen gingen an den TSV. Bei den Herren war gleich das ganze Podest blau-weiß. Benedikt Wagner setzte sich im Finale hauchdünn mit 15:14 gegen seinen Teamkollegen Matyas Szabo durch. Zuvor hatte der spätere Deutsche Meister im Halbfinale Richard Hübers mit dem gleichen knappen Ergebnis geschlagen und auf den Bronzerang verwiesen. Szabo gewann sein Halbfinale mit 15:8 recht deutlich gegen Max Hartung, der sich ebenfalls über Bronze freuen konnte. Benno Schneider auf Rang 5, Robin Schrödter auf Rang 6 und Raoul Bonah auf Rang 8 komplettierten das bärenstarke Ergebnis der TSV-Herren.

Bei den Damen brach Lisa Gette vom FC Würth Künzelsau die Dormagener Dominanz. Sie hatte den Sprung ins Halbfinale geschafft, unterlag dort jedoch der späteren Deutschen Meisterin Anna Limbach denkbar knapp mit 14:15. Im zweiten Halbfinale setzte sich Judith Kusian mit 15:9 gegen ihre Vereinskameradin Larissa Eifler durch. Das Finale entschied die 28-jährige Limbach gegen die sechs Jahre jüngere Kusian souverän mit 15:8 für sich. Mit Lea Krüger hatte eine weitere Dormagenerin den Sprung ins Viertelfinale geschafft. Sie wurde Siebte.

Im Team-Wettbewerb setzten sich die beiden Dormagener Mannschaften souverän gegen die Konkurrenz durch. Das Herren-Quartett Max Hartung, Richard Hübers, Raoul Bonah und Lorenz Kempf besiegte im Finale das Team aus Eislingen mit 45:16.

Bei den Damen setzten sich Anna Limbach, Judith Kusian, Lea Krüger und Larissa Eifler im Finale ebenfalls gegen die TSG Eislingen durch. Die Dormagenerinnen gewannen mit 45:28.

„Natürlich sehen wir in der Dominanz bei der nationalen Meisterschaft eine Bestätigung für die gute Arbeit, die wir am Standort Dormagen leisten. Glückwunsch an alle Medaillengewinner“, zeigte sich TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald rundum zufrieden.

Quelle und Foto: TSV Bayer Dormagen

 

U23 Europameisterschaft in Jerewan: Plätze 11 und 12 für Krüger und Kusian, Platz Fünf mit der Mannschaft

Die Säbelfechterinnen Lea Krüger und Judith Kusian vom TSV Bayer Dormagen haben bei der U23-EM im armenischen Jerewan die Plätze 11 und 12 belegt.
Die beiden Dormagenerinnen konnten sich souverän für die K.O.-Runde qualifizieren. Im Tableau der besten 32 konnte Lea Krüger mit Margaux Rifkiss (Frankreich) eine der Mitfavoritinnen auf den Gesamtsieg mit 15:9 ausschalten. Mit dem gleichen Ergebnis unterlag die Deutschen allerdings nur eine Runde später der späteren U23 Europameisterin Valeriya Bolshakova aus Russland.
Judith Kusian musste ebenfalls in der Runde der besten 16 die Segel streichen. Sie verlor ihr Achtelfinalgefecht mit 8:15 deutlich gegen Margaux Gimalac aus Frankreich. Zuvor hatte die
22-jährige sich mit 15:7 gegen Ioanna Efimova aus Russland durchgesetzt. Im Mannschaftswettbewerb konnten sich Judith Kusian und Lea Krüger gemeinsam mit Ann-Sophie Kindler (TSG Eislingen) und Anna-Lena Bürkert (Würth Künzelsau) den fünften Platz sichern.
Die Deutschen konnten ihr Auftaktgefecht im Achtelfinale gegen die Ukraine nicht für sich entscheiden und verloren knapp mit 43:45. Die Platzierungsgefechte gegen Georgien (45:33) und die Türkei (45:29) gingen jedoch beide deutlich an die Damen des DFB, sodass am Ende ein guter fünfter Platz zu Buche stand.
U23 Europameisterschaft in Jerewan: Herren-Team auf Rang 5
Im Teamwettbewerb der Säbelherren konnte das Dormagener Quartett Domenik Koch, Lorenz Kempf, Raoul Bonah und Lars Benedikt Köck den fünften Platz für den Deutschen Fechter-Bund erringen. Im Auftaktkampf setzte sich das Team souverän mit 45:26 gegen Belgien durch. Im Viertelfinale erwies sich die Mannschaft der Franzosen dann als zu stark und besiegte die Schützlinge von Bundestrainer Vilmos Szabo mit 45:41. In den anschließenden Platzierungsgefechten bewiesen die vier Deutschen dann nochmals ihre internationale Klasse und setzten sich gegen die Mannschaften der Ukraine (45:31) und Georgien (45:38) durch. In der Endabrechnung bedeutete dies einen guten fünften Rang für die deutsche Equipe.
„Natürlich hätte ich die Jungs gerne auf dem Podium gesehen. Frankreich hätten wir durchaus schlagen können. Trotzdem geht der fünfte Platz in Ordnung. In den Platzierungsgefechten haben die
Vier noch einmal alles rausgeholt“, bilanzierte der Bundestrainer.

 

Quelle: Augusto Bizzi/Deutscher Fechter-Bund

Junioren-WM: Deutsche Säbel-Teams scheitern im Viertelfinale

Die Herren und Damen Säbel-Mannschaften des Deutschen Fechterbundes kamen bei der Junioren Weltmeisterschaft im italienischen Verona jeweils nicht über das Viertelfinale hinaus. Das Herren-Quartett mit dem Dormagener Raoul Bonah landete am Ende auf Rang Sieben, die Damen mit TSV
Bayer Dormagen Fechterin Larissa Eifler erreichten den achten Platz.
Das Herren-Quartett mit Raoul Bonah (TSV Bayer Dormagen), Frederic Kindler (TSG Eislingen), Sebastian Blatz und Louis Haag (beide FC Tauberbischofsheim) startete mit einem deutlichen 45:17 gegen Slowenien in den Wettbewerb. Im Achtelfinale siegte das Team mit 45:27 gegen die Ukraine. Im Viertelfinale kam es zu einem spannenden Gefecht gegen die Mannschaft aus Großbritannien, das bis zum Schluss offen blieb.
DFB-Schlussfechter Raoul Bonah holte im letzten Gefecht zunächst einen Rückstand auf, den 45:44 Sieg der Briten konnte er aber nicht mehr verhindern. Das erste Platzierungsgefecht ging mit dem gleichen denkbar knappen Ergebnis gegen die Equipe der Franzosen verloren. Im Kampf um Platz Sieben setzte sich das Team abschließend mit 45:34 gegen Polen durch.
Ganz ähnlich verlief der Wettbewerb für das Damen-Team mit Larissa Eifler (TSV Bayer Dormagen), Julika Funke, Lisa Gette und Madeleine Becker (alle FC Würth Künzelsau). Im 32er-Tableau besiegte das Quartett die Niederländerinnen mit 45:27 und auch die Mannschaft der Türkei war mit 28:45
chancenlos gegen Eifler und Co. Im Viertelfinale beendeten dann die Südkoreanerinnen die Medaillenträume der Deutschen. Mit 42:45 musste sich das DFB-Quartett der Mannschaft aus Südkorea beugen. Mit dem gleichen Ergebnis ging anschließend das erste Platzierungsgefecht gegen Bulgarien verloren. Im Kampf um Platz Sieben mussten die deutschen Damen sich dem Team aus Japan mit 41:45 geschlagen geben.
„Bei beiden Teams hatten wir leise Hoffnungen auf Edelmetall. Bei den Jungs hätte das Viertelfinale gegen die Briten auch zu unseren Gunsten ausgehen können. Danach war die Luft etwas raus. Die beiden Mannschaften sind noch jung und können im nächsten Jahr noch einmal bei den Junioren angreifen“, resümierte TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald.
Quelle: TSV Bayer Dormagen
Foto: TSV Bayer Dormagen

Deutscher Fechter-Bund nominiert drei TSV-Talente für WM in Verona

Der Deutsche Fechter-Bund hat drei Nachwuchs-Talente des TSV Bayer Dormagen für dieanstehende Kadetten- und Junioren-Weltmeisterschaft im italienischen Verona nominiert:
bei den Kadetten will Emily Kurth im Damensäbel um die vorderen Plätze mitfechten. Bei den Junioren vertreten Larissa Eifler und Raoul Bonah das Rheinland in Italien.
Die WM in Verona beginnt bereits am 1. April. Am 4. April stehen dann die Säbel-Junioren im Einzel auf der Planche. „Nach den EM-Ergebnissen muss das Ziel von Larissa und Raoul zumindest das Viertelfinale sein. Wir haben zwei starke Kandidaten im Rennen und wer weiß, bei herausragender
Tagesform ist vielleicht sogar eine Medaille drin“, so TSV-Fechtkoordinator Olaf Kawald, der in Verona als Delegationsleiter des DFB fungieren wird. Bei der Junioren-EM in Sotschi Anfang März wurde Larissa Eifler Sechste, Raoul Bonah belegte Platz Neun. Einen Tag später, am 5. April, messen sich dann die Säbel-Kadettinnen mit der Dormagenerin Emily Kurth. Bei der EM in Sotschi hatte Kurth sich in guter Form präsentiert und die Runde der besten 32
erreicht. „Das wäre auch ein tolles Ergebnis für die WM“, gibt Kawald die Zielsetzung vor. Zum Abschluss der Säbel-Wettbewerbe stehen am 6. April noch die Mannschaftswettbewerbe der Junioren männlich/weiblich auf dem Plan. Das Herren-Team des DFB mit Raoul Bonah konnte sich bei
der EM im März Bronze sichern, die Damen mit Larissa Eifler wurden Vierte. „Natürlich haben wir auch hier wieder die Hoffnung auf Edelmetall, allerdings sind die Teamwettbewerbe bei den internationalen Großveranstaltungen traditionell sehr knapp“, so Kawald.
Begleitet werden die Säbel-Herren von Bundestrainer und TSV-Standortcoach Dan Costache. Mit Imre Bujdoso betreut ein weiterer Trainer vom Höhenberg die Säbel-Kadetten.
Quelle: TSV Bayer Dormagen
Foto: Heinz J. Zaunbrecher

Weltcup in Athen: Anna Limbach überzeugt mit Rang Zehn

Die Dormagener Säbelfechterin Anna Limbach erkämpfte sich beim stark besetzten Weltcup in Athen (Griechenland) einen achtbaren zehnten Platz.
Die 28-jährige Limbach war aufgrund ihrer Weltranglistenposition für die Hauptrunde am zweiten Tag des Weltcups gesetzt. Im Auftaktgefecht setzte die Dormagenerin sich souverän mit 15:8 gegen die Polin Anna Puda durch. Mit einem hauchdünnen 15:14 Erfolg gegen Sofia Ciaraglia aus Italien zog Limbach anschließend ins Achtelfinale ein. Dort wartete die Französin Manon Brunet, ihrerseits Weltranglisten-Fünfte und seit ihrem vierten Platz bei den Olympischen Spiel von Rio endgültig in der Weltspitze angekommen. Brunet erwies sich an diesem Tag als zu stark für Limbach, die sich mit 10:15 geschlagen geben musste, mit dem zehnten Platz aber dennoch ein weiteres gutes Ergebnis einheimsen konnte. Das Nachwuchs-Trio Judith Kusian (65.), Katharina Peter (91.) und Lea Krüger (93.) verpasste den Einzug ins 64er-K.O. knapp.
Im Teamwettbewerb standen Judith Kusian und Lea Krüger gemeinsam mit Ann-Sophie Kindler aus Eislingen für den Deutschen Fechter-Bund auf der Planche. Nach einem 45:39 Auftaktsieg gegen die Dominikanische Republik, schied das Team im Tableau der besten 16 mit 34:45 gegen Japan aus. In
den anschließenden Platzierungsgefechten reichte es für den 13. Platz.

 

Quelle: Augusto Bizzi/Andrea Trifiletti/ Deutscher Fechter-Bund
Foto: Anna Limbach

 

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