Volleyball: Der TSV geht als Gejagter in zweite Saisonhälfte

12.01.2018 · Volleyball

In den vergangenen vier Wochen war es still um die Oberliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen – und das hat einen simplen Grund: Der Spielbetrieb im Westdeutschen Volleyball-Verband war wegen der Winterpause unterbrochen. Dennoch hat sich beim Spitzenreiter aus Dormagen einiges getan: In Hendrike Gierth haben die Mädels eine Trainerin aus den eigenen Reihen bekommen, die die Nachfolge von Achim Kohtz antritt, der aus gesundheitlichen Gründen zum Ende der Hinrunde kurz vor Weihnachten sein Amt zur Verfügung gestellt hat.

Außerdem hat sich der Kader verkleinert, da gleich zwei Spielerinnen schwanger geworden sind. Zum Ausgleich vermelden die Dormagenerinnen allerdings spielstarken Ersatz: Jana Rudnick, die zuletzt bei Regionalligist PTSV Aachen gespielt hat, kehrt zum TSV Bayer Dormagen zurück und wird aller Voraussicht nach bereits in der kommenden Woche spielberechtigt sein. „Wir werden die Gejagten sein und wollen unsere Spitzenposition so lange wie möglich behaupten“, gibt Gierth als Zielsetzung aus, „die Konkurrenz ist aber stark.“ Und so wird das Unterfangen sicherlich kein Selbstläufer, soll aber am Sonntag erfolgreich gestartet werden: Am Dormagener Höhenberg sind ab 17 Uhr die RWR Volleys Bonn zu Gast, gegen die der TSV bereits das Hinspiel mit 3:1 gewonnen hat. Damals traten die Dormagenerinnen nicht in Bestbesetzung an – und so wird es auch am Sonntag sein, da Mittelblockerin Alex Kohtz noch im Skiurlaub ist. Außerdem stehen hinter dem Einsatz einiger kranker Spielerinnen noch Fragezeichen. „Dennoch gehen wir als Favorit ins Spiel und wollen die Partie auch gewinnen – das sollte der Minimalanspruch an uns sein“, sagt Gierth. „Allerdings ist das erste Spiel nach so einer langen Pause immer ganz besonders schwierig, weil der Rhythmus noch nicht wieder da ist.“ Zwei Trainingseinheiten und ein Testspiel haben die Dormagenerinnen erst absolviert.

Quelle: NGZ-Online vom 12.01.2018