Volleyball: TSV hat Karnevals-Kater

14.02.2018 · Volleyball

Dormagener Block

Für die Oberliga-Volleyballerinnen des TSV Bayer Dormagen ist es seit jeher die Höchststrafe, am Karnevalssamstag spielen zu müssen. Deshalb versuchten die Dormagenerinnen bereits im September, das Spiel zu verlegen. Da Humann Essen aber nicht mitspielte, ging es für eine TSV-Rumpftruppe mitten in der jecken Zeit nach Essen – und obwohl der Höhepunkt des Straßenkarnevals noch ansteht, ist beim Tabellenzweiten bereits Katerstimmung angesagt: Mit 0:3 (14:25, 22:25, 26:28) verlor der TSV das Verfolgerduell und kann nun alle Ambitionen auf den Wiederaufstieg begraben.

„Zwar ist rein rechnerisch noch alles möglich, aber da sich unsere personelle Situation auch für den Rest der Saison kaum verbessern wird, glaube ich nicht, dass wir Düsseldorf noch mal angreifen können“, sagt TSV-Trainerin Hendrike Spaar. Vielmehr müssen die Dormagenerinnen aufpassen, nicht noch ins Mittelfeld durchgereicht zu werden, denn die Konkurrenz punktet weiter. Die Essenerinnen rückten durch ihren Sieg gegen den TSV bis auf zwei Punkte an die Dormagenerinnen heran und auch der VTV Freier Grund liegt nach seinem 3:0-Erfolg gegen Menden nur noch drei Zähler hinter dem TSV. „Und wir haben jetzt noch einige schwere Spiele auf dem Programm, unter anderem das gegen Spitzenreiter Düsseldorf“, mahnt Spaar. In Essen traten die Dormagenerinnen nur zu sechst an und standen so vor allem im ersten Durchgang auf verlorenem Posten. Im Schnelldurchgang holten sich die Gastgeberinnen den ersten Satz, ehe der TSV im zweiten Spielabschnitt dann etwas besser in die Partie fand. Aber sechs Aufschlagfehler und einige Ungenauigkeiten in Annahme, Zuspiel, Angriff und Abwehr führten dazu, dass dem Tabellenzweiten am Ende drei Punkte zum Satzgewinn fehlten.

Im dritten Durchgang waren es dann nur zwei, zudem ließ der TSV einen Satzball ungenutzt. „Mit Blick auf unsere personelle Situation muss man sagen, dass Essen eine Nummer zu stark für uns war“, räumte Spaar ein.

Quelle: NGZ